Topinambur Tikka Masala

Hier möchte ich Euch eine vegetarische Variante des aus UK stammenden indischen Gerichts Chicken Tikka Masala vorstellen. Anstatt des Hühnerfleisch´s, verwende ich ungeschälten Topinambur, der im Backrohr zubereitet durch die Schale den nötigen Biss bringt, aber innen trotzdem weich wird. Einfach ausprobieren. Wer es richtig scharf möchte, kann ruhig auf 5 Chilis aufstocken. Die passende Weinempfehlung findet ihr unten.

REZEPT für ca. 4 Pax

  • 4 EL Olivenöl

  • 3 mittlere Zwiebel

  • 3 Thai Chili´s

  • 5 Knoblauchzehen

  • ca 6cm frischer Ingwer

  • 2 EL Kurkuma

  • 3 EL Garam Masala

  • 1 EL brauner Zucker

  • Salz und Pfeffer

  • 3 EL Tomatenmark

  • 600ml Tomatenpolpa

  • 500g Topinambur

  • 250g Griechisches Joghut

  • frischer Koriander

  • Nordindischer Langkornreis oder Basmatireis

Zubereitung

Den Topimabur gut waschen, es soll sich keine Erde mehr an der Knolle befinden, da wir ihn mit der SChale zubereiten.
Das Backrohr auf 180° Heissluft vorheizen. Den Topimambur in ein hitzebeständiges Geschirr mit Olivenöl geben und ca 35-40 Minuten im Backrohr lassen.

Während dessen Ingwer, Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. Ebenfalls die CHilis hacken.
Den Zwiebel im Olivenöl anschwitzen, CHilis, Knoblauch Ingwer dazu und ein paar Minuten dünsten. Ein Wenig salzen und pfeffern. Dann Tomatenmark kurz mitrösten. Tomatenpolpa und restliche Gewürze dazu und unterheben. Das ganze ca 5-7 Minuten leich köchekn lassen. Danach mit einem Stabmixer pürieren. 
Wenn der Topimambur fertig ist, die Knollen vierteln und in die pürierte Sauce hinzugeben und ein paar Minuten mitköcheln lassen.
Kurz vor Ende das Joghurt einrühren.
Das ganze mit Reis und frischem Koriander servieren.

Meine Weinempfehlung dazu ein lieblich-süsser Roséwein – ein „Rosenmuskateller“ von Thomas SChwarz. Der Rosenumuskatteller, welcher haupstächlich zwischen Bozen und Trient angebaut wird, ist einer der seltenen roten Rebsorten. Er entstand durch Kreuzung von gelben Muskateller mit einer unbekannten Rebsorte. Sein Ursprung wird in Dalmatien vermutet. Seit 2017 ist sie als Qualitätsrebsorte zugelassen und wird nur in geringen Mengen in Österreich, vor allem im Burgenland angebaut.
Die Rosemuskateller-Rebe ist ein sehr empfindliches Gewöchs  Wetter und Krankheiten betreffend und der Ertrag ist daher meistens sehr gering.
Neben intensiven Rosenduft, kommen kompkexe Aromen unter anderen Honig, Mukatnuss, Zimt und leichte kardamomnoten zur Geltung. Eine recht angenehme Säure unterstreicht diesen Wein. Meiner Meinung ideal zu Gerichten, bei denen eine doch ganz beachtliche SChärfe vorhanden ist.
https://thomasschwarz.at